von Manfred Schaefer
Der Krater des Rodderberges, ein Maar von cica 700 Metern Durchmesser, wurde schon früh besiedelt. Bereits im Hochmittelalter entstand der im Zentrum des Kraters gelegene Broichhof als Wasserburg. Nach weiterem Ausbau im Spätmittelalter wurde die Anlage zu Beginn der Neuzeit zeitweise aufgegeben. Nach dem Wiederaufbau, 1635, war der Broichhof ein Acker- und Weingut. Im 19. Jahrhundert wurde die Hofanlage vergrößert und alle Gebäude neu errichtet. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das seit 1811 und bis heute im Eigentum der Familie Schaefer befindliche Gut ausgebaut. In den ehemaligen Gesindehäusern entstanden Mietwohnungen und in Neubauten eine Reitanlage, die verpachtet ist.